Rat der Stadt Göttingen beschließt einstimmig die Unterstützung der Kita-Volksinitiative

Der Rat der Stadt Göttingen hat auf seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, die Kita-Volksinitiative zu unterstützen, um bessere Rahmenbedingungen auch für die kommunalen Kitas herauszuholen. Damit geht Göttingen als Großstadt mit gutem Beispiel voran und macht sich stark für eine dritte Kraft in den Kitas und für kleinere Kita-Gruppen.

Das können andere Städte und Gemeinden in Niedersachsen auch! Daher unser Aufruf an alle Parteien und Fraktionen in den Stadt- und Gemeinderäten:

Schreibt Anträge zur Unterstützung der Kita-Volksinitiative und setzt euch ein gute Kita-Standards auch bei euch vor Ort.

Hier geht es zur Meldung über den

Ratsbeschluss der Stadt Göttingen zur Unterstützung der Kita-Volksinitiative

Große Beteiligung an Kita-Volksinitiative – gut die Hälfte ist geschafft!

Bild Zwischenstand Kita-Volksinitiative mit Landeswahlleiterin2

v.l.n.r.: Heiderose Hoja, Thomas Müller, Werner Massow, Landeswahlleiterin Ulrike Sachs und Thea Heusler

Die Kita-Volksinitiative Niedersachsen läuft seit September letzten Jahres und erfreut sich einer immer größer werdenden Beteiligung und Bekanntheit. Die Hälfte der erforderlichen Unterschriften wurde bereits gesammelt, bis zum September dieses Jahres müssen es insgesamt 70.000 Unterschriften werden.

In der Sammelstelle in Hannover wurde Freitag die 35.000-Marke geknackt, die niedersächsische Landeswahlleiterin meldete in ihrer zweiten Zählung vom 01. Februar über 38.000 von den Kommunen bestätigte Unterschriften. „Wir verbinden große Hoffnung mit Frauke Heiligenstadts Berufung zur Kultusministerin – sie ist selbst Unterstützerin unserer Initiative. Wir werden sie unterstützen und inhaltlich mit ihr zusammen arbeiten!“, freut sich Werner Massow, gesetzlicher Vertreter der Kita-Volksinitiative und Vorsitzender der Kirchengewerkschaft MVV. „Die hohe Beteiligung  an der Kampagne zeigt uns, dass die Menschen Verbesserungen im Kita-Bereich wünschen“, ergänzt Gabriele Zerber, Kita-Leiterin und ebenfalls gesetzliche Vertreterin.

Die Initiative, eine Basisbewegung der Erzieherinnen und Erzieher, getragen vom Bündnis für Kinder und Familien in Niedersachsen e.V., fordert bessere Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen. Das sind in erster Linie kleinere Gruppen in Kitas, Krippen und Horten, sowie die dritte Fachkraft in diesen Einrichtungen. „Auf diese Weise soll eine individuelle Betreuung, Bildung und Erziehung aller Kinder sichergestellt und die Beschäftigten entlastet werden.“, so Doris Plumbohm, Erzieherin aus Hannover.

In den nächsten Monaten geht die Volksinitiative weiter und es werden weiterhin viele Unterschriften gesammelt. Die täglich aktualisierte Anzahl kann hier auf auf der Homepage eingesehen werden. Unterschriftenbögen können unter info@kita-volksinitiative.de bestellt werden.